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Verbindungsketten sind also die normale und vorrangige Verbindungsform. Aber wann zerfallen sie in Teile und bilden eine Verbindungspyramide aus? Wann wird für eine Verbindungskette im Gehirn eine eigene Chunkzelle gegründet? Diese Frage ist identisch mit jener danach, wo eine Verbindungskette beginnt, und endet. Es gibt darauf nur eine sinnvolle Antwort: Verbindungsketten beginnen und en- den dort, wo ein Voraussagefehler auftritt. Der Hund lernt Rotlicht, Glocke, Fut- ter. Vor dieser Kette war auch immer ein Ereignis (weil das Leben eine Anein ander- kettung von Ereignissen ist), aber eben immer ein anderes. Es gehört also nicht zur Voraussagekette. Der Voraussagefehler ist also auch der Auslöser fü r dieAbgren- zung der Kette und der Zuordnung einer Verbindungszelle (Chunk). Das bedeutet umgekehrt, dass innerhalb jenes Bereiches, wo kein Voraussagefehler eintritt, auch keine weiteren Verbindungen entstehen. Es kommt also zu Verbin- dungsketten, wie in der Grafik rechts dargestellt, und nicht zur Unzahl an Verbindun- gen, wie links dargestellt. Die Verbindungskette erbringt alle nötigen Voraussagen, und so bleiben weitere Lernvorgänge aus. Diese Annahme ist auch überprüft wor-
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