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Stellen wir uns ein Netzwerk vor, wie es in der Grafik dargestellt ist. Reiz A und B sind irgendwo repräsentiert. Die Gesetze nach denen die Verbindung zwischen A und B gewichtet wird, sind die Konditionierungsregeln, bzw. bayesianische Stat istik: Was häufig in zeitlicher und räumlicher Nähe zueinander auftritt, wird stä rker ver- bunden. Wir haben bei der Besprechung der Bayes-Netze festgestellt, dass unmög- lich alle benötigten Verbindungen von vorn herein veranlagt sein kö nnen, weildie Kombinationsmöglichkeiten zu zahlreich sind. A kann also von vorn herein keine direkte Verbindung zu B besitzen. Die wesentliche Frage ist also nun: Wie finden die Reize eine Verbindung zueinander? Die Antwort ist: Sie machen es wie der Blitz. Auch er findet den kürzeste n Weg zum Boden, ohne Augen zu besitzen. Damit er das kann, muss aber der ganze Raum vorstrukturiert werden. Es müssen sich alle Luftmoleküle ausrichten. Ich nehme als o an, von den aktiven Punkten geht ein Signalfluss aus, der das Netz vorst rukturiert, also durchkämmt. Entlang der Kämmlinien verläuft schließlich die Verbindung. Ein solcher Durchkämmungsprozess würde aber vor allem am Anfang der Lernphase zu großer Hirnaktivität führen, was durchaus so ist (Abo-Ticker 2 001.11.30).
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